„Wir können. Ich kann.“ – Motto des Weltkrebstages 2018 macht Mut

Gemeinsam im Kampf gegen den Krebs

Am 4. Februar 2018 ist wieder Weltkrebstag, der erstmals 2006 von der Weltkrebsorganisation UICC ins Leben gerufen wurde und seitdem jedes Jahr von zahlreichen Akteuren im Gesundheitswesen organisiert wird. Das diesjährige Motto „Wir können. Ich kann.“ steht für eine kraftvolle Kampagne, mit deren Hilfe der in der Regel gefürchteten Erkrankung die Stirn geboten werden soll.

Viele engagierte Gesundheitsinstitutionen und Einzelpersonen – darunter natürlich auch die Apotheken – wollen mit intelligenten Strategien und Maßnahmen zur Krebsprävention starke Zeichen setzen. Wir alle sind aufgefordert, diese gesamtgesellschaftliche Herausforderung anzunehmen und der Krankheit mit allen uns zur Verfügung stehenden Mitteln ein Schnippchen zu schlagen – damit Krebs irgendwann seinen Schrecken verliert.

Krebs? Prävention ist möglich!

Gesundes Obst als KrebspräventionExperten sind sich einig, dass eine gesunde Lebensweise das Risiko, an Krebs zu erkranken, vermindern kann. Jeder Einzelne kann viel selbst dazu beitragen, ein gesundes Leben zu führen. Auch Arbeitgeber, Institutionen und Konzerne sind aufgerufen, ihren Teil der Verantwortung zu übernehmen, indem sie Arbeitsbedingungen, ihre Produkte und Maßnahmen darauf ausrichten, den Menschen eine gesunde Lebensweise zu ermöglichen.

Die Positiv-Liste sieht z.B. folgendermaßen aus:

  • gesundes, naturbelassenes, möglichst selbstgekochtes Essen
  • frisches Obst und Gemüse
  • Sport und Bewegung
  • viel Bewegung an der frischen Luft
  • befriedigende, soziale Kontakte
  • eine positive Lebenseinstellung
  • vorsichtiges Sonnenbaden
  • ausreichend Schlaf
  • Ruhephasen
  • weniger Stress

Leider gibt es auch eine Negativ-Liste:

  • Zigaretten
  • Fastfood
  • Weißmehlprodukte
  • zu viel Alkohol
  • gedankenloser Umgang mit Zucker …

All das hört sich gewaltig nach „Gebetsmühle“ an und eigentlich weiß es auch jeder, aber wie so oft sind die einfachen Dinge am schwersten zu verwirklichen. Wie ihr seht, habt ihr als BeraterInnen in der Apotheke jede Menge zu tun, um eure Kunden positiv zu beeinflussen – denn es lohnt sich immer, etwas für unser „höchstes Gut“ zu tun.

Und was ist mit Menschen, die schon an Krebs erkrankt sind?

Für viele Patienten, die in der Apotheke Rat und Hilfe suchen, kommen Präventionsprogramme gegen Krebs leider zu spät. Sie haben oft mit sehr vielen Unsicherheiten zu kämpfen, manche sind dabei ganz auf sich gestellt und können ihre Ängste und Sorgen mit niemandem teilen.

Heute werden viele Patienten nach einer stationären Krebsoperation oder -therapie ambulant weiterbehandelt, d.h. sie erhalten die erforderliche Chemotherapie und andere medikamentöse Behandlungen nicht in der Klinik, sondern werden in der Hausarzt- oder der onkologischen Praxis betreut. Viele fühlen sich mit all den medizinischen Problemen und unangenehmen Nebenwirkungen, die durch die aggressive Therapie entstehen können, allein gelassen und brauchen tatkräftige Unterstützung, um positiv nach vorne schauen zu können.

Apotheke ist für alle da!

Wie schön, wenn dann die Apotheke zu einem oft besuchten, sicheren Ort wird, an dem Krebspatienten sich auf freundliche, zugewandte Menschen verlassen können, deren Rat sie getrost vertrauen dürfen.

Die Apotheke – ein starker Partner für den Patienten!

Als engagierte PTA fragt ihr euch vielleicht, was ihr für solche Patienten tun könnt. Möglicherweise habt ihr selbst Ängste und seid unsicher, wie ihr diesen schwerkranken Menschen begegnen und wie ihr sie ansprechen sollt. Das ist verständlich und es gibt dafür leider auch kein Patentrezept. Aber einige wichtige „Empfehlungen“ möchten wir euch gerne mitgeben, z.B. :

Freundliche Beratung in der ApothekeDie einfache Frage „Wie geht es Ihnen?“ sollte immer ernst gemeint sein und eine ausführliche Antwort des Patienten möglich machen. Dabei ist das Zuhören wichtiger, als das Kommentieren. Die Anteilnahme sollte echt sein und von verständnisvollem „Nachfragen“ begleitet sein. Nehmt euch Zeit für jedes noch so kurze Gespräch und sorgt für eine ruhige, herzliche Atmosphäre, in der der Mensch sich öffnen und vertrauen kann.

Die meisten Krebspatienten wollen nicht als etwas Besonderes gelten oder behandelt werden, also versucht ihr am besten, dem Patienten ganz natürlich und unbefangen zu begegnen. Auch ein fröhliches Lachen und ein bisschen Leichtigkeit ist erlaubt, gibt es dem Patienten doch das beruhigende Gefühl, dazu zu gehören und lebendig zu sein.

Krebspatienten – aktive Unterstützung für mehr Lebensqualität

Natürlich ist für Menschen, die an Krebs erkrankt sind, auch die medizinische Beratung zu der Erkrankung und der Therapie von großer Bedeutung. Für alle Fragen zur Therapie ist der behandelnde Onkologe der richtige Ansprechpartner. Aber wenn es um belastende Nebenwirkungen von Medikamenten geht, kann die Beratung in der Apotheke eine ganz bedeutsame Rolle spielen.

Ganz gleich, ob der Patient unter Übelkeit bei der Chemotherapie leidet, sich müde und erschöpft fühlt, unangenehme Reaktionen an der Haut oder den Schleimhäuten zeigt, Angst vor der Schmerztherapie oder Nervenprobleme nach der Chemotherapie hat – immer bekommt er in der Apotheke einen fachlichen Rat, der ihm konkret hilft und der ihm die Angst vor weiteren Komplikationen nehmen kann. Das bedeutet für den Krebspatienten ein großes Stück mehr Lebensqualität und Vertrauen in alles, was noch auf ihn zukommt.

Übrigens:
Wir, die Orifarm GmbH, verfügen über mehr als hundert onkologische Präparate in unserem Sortiment. Dabei dürften euch diese Namen besonders bekannt vorkommen: Humira, Sprycel, Sutent, Herceptin, Neulasta und Tasigna. Ein Blick in euer Warenwirtschaftssystem lohnt sich.

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